Aktuelles zum Alten Forsthaus

v.l.n.r. Notar Dr. Sebastian Kremer, Thomas Kerstjens vom BLB NRW, Diethelm Salomon, Vorsitzender der Polizeistiftung NRW hinter der Kamera Kay Wegermann

Notar Dr. Sebastian Kremer, Thomas Kerstjens vom BLB NRW, Diethelm Salomon, Vorsitzender der Polizeistiftung NRW hinter der Kamera Kay Wegermann

Was lange währt, wird endlich gut! Lange haben wir auf diesen Tag gewartet und irgendwie kaum noch geglaubt. Der Moment, an dem wir beim Notar die Unterschrift unter den Vertrag setzen, der die Polizeistiftung NRW zum Eigentümer des „Alten Forsthauses“ in Waldbröl macht.

Heute, am Donnerstag, dem 07. September 2017, um 11.00 Uhr war es endlich so weit.

Im Notariat von Herrn Dr. Sebastian Kremer in Düsseldorf unterzeichneten der Vertreter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW Herr Thomas Kerstjens und der Vorsitzende der Polizeistiftung NRW Diethelm Salomon den Vertrag. Diethelm Salomon wurde begleitet von dem Vorstandsmitglied Kay Wegermann vom Landrat Oberbergischer Kreis.

Nun hoffen wir auf die zügige Erledigung behördlicher Verwaltungsakte, um den Start frei zu geben für den Umbau dieser schönen Liegenschaft in Waldbröl und in die bewährten Hände von Herrn Achim Zielenbach von der CASA Massiv-Haus GmbH zu legen.

Wir werden an dieser Stelle ab sofort über die Fortschritte informieren und wünschen uns rege Anteilnahme.

Kay Wegermann, Achim Zielenbach, Diethelm Salomon

Erste konkrete Baubeschreibung

Zu einer ersten konkreten Besprechung über den Umbau des “Alten Forsthauses“ trafen sich am 01. Februar 2017 Vertreter der Polizeistiftung mit Herrn Achim Zielenbach von der Bauplanungsfirma Casa Massiv-Haus GmbH. Diese ist neben der Errichtung modernster Neubauten besonders auf die Altbausanierung spezialisiert und wurde von uns beauftragt, die Umgestaltung der ehemaligen “Villa Waldesruh“ durchzuführen.

Der Leitsatz, der allen Überlegungen und Planungen zugrunde liegt ist es, einen höchstmöglichen Erholungseffekt zu erzielen.

Hierzu ist es erforderlich, in der sogenannten Raumplanung Komfort, Behaglichkeit und Wohlgefühl in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu gehören auch die Umsetzung von behindertengerechten Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Unterbringung von Familien sowie die sinnvolle Beschäftigung von Kindern.
Zur Debatte standen neben der Entscheidung über die Grundrisse und Anzahl der Wohnungen somit insbesondere die Ausgestaltung der Räumlichkeiten.
So will auch die Planung des Fitness- und Wellnessbereiches sehr gut durchdacht und den heutigen Ansprüchen entsprechend angemessen sein.
Großen Raum nahm ebenfalls die Gestaltung der Außenanlagen in Anspruch, die Einzelpersonen, Paaren und Familien sowohl Ruhezonen als andererseits auch Unterhaltung gewährleisten soll.
So viel wie eben möglich soll von der einzigartigen Schönheit des Alten Forsthauses im Äußeren und der Inneneinrichtung erhalten bleiben.
Eine aufwändige Sanierung des mit Schiefer gedeckten Daches, der Einbau einer zeitgemäßen Heizungsanlage und die Beachtung von Brand- und Wärmedämmschutz wollen durchdacht sein. Strominstallation, W-LAN, Beleuchtung, Dachflächenfenster, sanitäre Einrichtungsgestaltung und vieles mehr wurden besprochen und geplant.
Die Beantragung erforderlicher Genehmigungen und der Zeitplan wurden festgelegt.

Für die Vorstandsmitglieder der Polizeistiftung wird es ein arbeitsintensives Jahr 2017, aber auch ein Jahr der gemeinsamen Gestaltung eines zentralen Erholungsdomizils für die Beschäftigten bei der Polizei. Und damit ein gutes Jahr mit einer klaren Zielvorstellung.

 

Vorsitzender Diethelm Salomon, Stefan Zimkeit, Markus Robert, Kay Wegermann

Ein Besuch im Landtag

Die Polizeistiftung traf sich im Januar 2017 mit dem haushalts- und finanzpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW Stefan Zimkeit. Dieser hatte sich dafür eingesetzt, dass die Polizeistiftung NRW mit der Zustimmung zum Haushaltsgesetzes 2017 die Möglichkeit erhalten hat, das Alte Forsthaus in Waldbröl unbürokratisch vom BLB zu erwerben.

Im Mittelpunkt standen die Bemühungen um die geplante Errichtung des „Alten Forsthauses“ als Stiftungshaus für verletzte Polizistinnen und Polizisten sowie deren Angehörige. Herr Zimkeit zeigte großes Interesse an der Stiftungsidee und bat um eine Schilderung des Sachstands.
Auch das Thema Gewalt gegen Polizeiangehörige wurde anhand praktischer Beispiele erörtert und die jeweiligen Hilfsangebote der Polizeistiftung NRW dargestellt.

Die Polizeistiftung NRW bedankt sich für die Gesprächsbereitschaft und die tatkräftige Unterstützung.