Aktuelles

Hier können Sie sich den Flyer der Polizeistiftung herunterladen

Bild: v.l.n.r. Markus Robert, Olaf Bach, Rainer Axer,Diethelm Salomon

Bild: v.l.n.r. Markus Robert, Olaf Bach, Rainer Axer,Diethelm Salomon

05. Oktober 2019 Offene Türen bei der Polizei Gummersbach

Am Samstag, 05. Oktober 2019 fand bei der Polizei in Gummersbach der Tag der offenen Türen statt – und die Polizeistiftung war dabei.

Mit dem amerikanischen Streifenwagen des Stiftungsunterstützers Olaf Bach als Eyecatcher machten wir auf unseren eigenen Stand aufmerksam.

Das Wetter hatte an diesem Tag ein Einsehen und machte mal eine Pause von den verregneten Tagen zuvor und auch danach. Kühl, aber sonnig und trocken zog es viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Bergischen Land zu ihrer Polizei.

An unserem Stand gab es zahlreiche nette Begegnungen und Gespräche, während wir die Gäste mit Kaffee bedienten und dafür zumeist mit einer kleiner Spende belohnt wurden.

Nach einem arbeitsintensiven Tag waren wir sehr zufrieden und bedanken uns bei der ausrichtenden Polizei aus Gummersbach.


Markus Robert, Maria del Carmen Fernandez Mendez

Danke Carmen und viel Glück!

27.August 2019 – Im Rahmen ihrer Verabschiedung als stellvertretende Abteilungsführerin Wuppertal bat unsere Kollegin PORin Maria del Carmen Fernandez Mendez anstelle von Geschenken um Spenden für die Polizeistiftung NRW. Bei tollem Wetter und in entspannter Atmosphäre auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Wuppertal zeigten sich die Spenderinnen und Spender sehr großzügig, so dass der stellv. Vorsitzende der Polizeistiftung NRW Markus Robert letztlich 528,80 Euro entgegennehmen konnte.

Wir danken Carmen für die tolle Idee, die Stiftung in ihre Abschiedsfeier mit einzubinden und wünschen ihr für ihren weiteren Werdegang alle Gute.


Der Wächter

Der Wächter

Die Gewaltspirale dreht sich weiter

August/September 2019   Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger werden es schon lange den Medien entnommen haben: Die Gewalt gegen unsere Kolleginnen und Kollegen in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeiten hat erneut zugenommen.

Als Polizeistiftung in der Betreuung und Unterstützung von verletzten oder traumatisierten Polizeibeamtinnen und -beamten tätig, vermerken wir eine Steigerung unserer notwendigen Hilfsangebote.

Nicht neu, aber deutlich zunehmend sind gewalttätige Angriffe aus scheinbar banalen Gründen. Anlässe, die in der Vergangenheit keine Gefahr der eingesetzten Polizeikräfte bedeuteten, werden mittlerweile genutzt, um massiv gegen die Polizei und somit gegen den Staat vorzugehen.

Neue Erscheinungsformen sind seit Jahren ansteigend der Einsatz von Hieb- und Stichwaffen, Angriffe aus großen Gruppen heraus und von völlig unbeteiligten Personen, die mit dem ursprünglichen Einschreiten der Polizei nicht im Zusammenhang zu bringen sind.

Nicht nur die Quantität der Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte nimmt zu, sondern insbesondere die Qualität. Mit gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen.

Angriff auf Polizisten in deren Freizeit

Eine bisher unbekannte Dimension stellt die Attacke einer Personengruppe auf unsere Kollegen in deren Freizeit in Hamm dar. Es ist unerträglich, sollten dienstliche Ereignisse in die Freizeit von Polizeibeamtinnen und -beamten hineinwirken. Der Sprung zu einer Gefährdung der Familien von Polizeibeamtinnen und -beamte ist dann nicht mehr weit; ein Alptraum für die Rechtsstaatlichkeit und mit gravierenden Auswirkungen auf den Staat und die Demokratie.


Der Wächter

Der Wächter

Optimierte Betreuung von Gewaltopfern in der Polizei NRW

August 2019: Die Polizeistiftung macht sich seit Jahren stark für eine verbesserte Betreuung von Polizeibeamtinnen und -beamten, die im Dienst verletzt oder traumatisiert werden.

Auch wenn die anschließenden Verfahrensabläufe durch Gesetze und Verordnungen beschrieben und überwiegend zufriedenstellend angewandt werden, gibt es gravierende Fälle, in denen unsere Kolleginnen und Kollegen neben den gesundheitlichen Auswirkungen auch mit den Folgen internen Versagens zu kämpfen haben.

Die Polizeistiftung hat schwerwiegende Fälle der jüngsten Vergangenheit zum Anlass genommen, als Betreuer und Fürsprecher der betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die Politik und die Polizeiführung zu sensibilisieren.

Aktivitäten in den Reihen der Entscheidungsträger sind erkennbar und erste Rückmeldungen lassen auf eine strukturelle Vereinheitlichung der Verfahrensabläufe zugunsten der Betroffenen hoffen.

Die Polizeistiftung wird ihre langjährigen Erfahrungen und ihr Wissen einbringen und die Prozesse begleiten.

Und an entscheidenden Punkten ihren Finger heben.


Anatol Herzfeld

Anatol Herzfeld

„Trauer um Anatol Herzfeld“

Anatol Herzfeld, unser ehemaliger Kollege, Beuys-Schüler und Schaffer des „Wächters“ ist am vergangenen Freitagabend, 10. Mai 2019, nach kurzer Krankheit im Alter von 88 Jahren verstorben.

Der Wächter, zusammen mit den fünf Granitfindlingen mit Ritzzeichnungen, die das Leben von Anatol darstellen, ist die Gedenkstätte zu Ehren der im Dienst getöteten und verletzten Kolleginnen und Kollegen der Polizei in NRW.

2010 und 2011 hatte die Polizeistiftung intensivsten Kontakt zu Anatol durch die Auftragsvergabe an ihn zur Erstellung einer Erinnerungsstätte.

2011 wurde der Wächter dem Land von der Polizeistiftung übergeben.

Der Wächter in Selm-Bork ist seitdem alljährliche Ausrichtungsstätte einer Gedenkfeier.

Die Polizeistiftung und die gesamte Polizei in Nordrhein-Westfalen verliert mit Anatol Herzfeld einen herausragenden Kollegen und Künstler. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Wir werden Anatol nicht vergessen.“